Was ist eigentlich eine Weltanschauung?
August 15th, 2010 von
AGVoralb

Oftmals wird gleich von Weltanschauung gesprochen, wenn nur die Rede von religiösen oder politischen Bekenntnissen ist. So wird dann auch das Christentum oder der Marxismus zu einer Weltanschauung. Ein Blick in das Lexikon scheint dies zu untermauern:
“Eine Weltanschauung ist die Schau der inneren und äußeren Zusammenhänge des Lebens, die es dem Menschen ermöglichen, die Dinge nach Rang und Wert zu ordnen und sich selbst zu ihnen in eine sinnvolle Beziehung zu setzen.”
Zunächst bestätigt sich demnach, dass Marxismus, Liberalismus oder auch eine religiöse Zugehörigkeit Weltanschauungen seien, weil sich aus diesen “Gesellschaftsordnungen” sehr wohl eine Stellung des Einzelnen zu allen Zusammenhängen des Lebens ergibt.
Allerdings aber auch nur dann, wenn dem Einzelnen die Vorgaben der jeweiligen Gesellschaftsordnung in voller Klarheit bekannt sind, wenn er also im Zweifelsfall in den Werken seiner Vordenker nachschlagen kann. Diese Tatsache deutet bereits daraufhin, dass diese künstlichen Gesellschaftsordnungen ohne die Vorgaben (Verhaltensregeln) eher wertlos sind.
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Einmal mehr steht die Ausländer- und Integrationspolitik Berlins im Fokus der öffentlichen Medien. Der Grund dafür ist, dass die derzeitige rot-rote Regierung der Hauptstadt die Einführung eines “Integrations- und Partizipationsgesetzes” plant – kurz gesagt dient selbiges dazu, Migranten bei der Einstellung im öffentlichen Dienst zu bevorzugen. Bis März 2011 soll das Gesetz vom Landesparlament beschlossen werden. Die Linke begrüßt diesen Vorschlag natürlich aufs Herzlichste und so möchte Carola Bluhm mit diesem Gesetzesentwurf die Entwicklung zur türkischen Stadt auf deutschem Boden schnellstmöglich vorantreiben.