Widerstand ist mehr …

Dezember 29th, 2009 von AGVoralb

Viele reden vom Widerstand, doch was es wirklich bedeutet wissen wenige!

Es gibt viele Ansätze, wie Demonstrationen, Konzerte oder eben das Verfassen von Texten im Internet. Doch was sollte man beachten wenn man wirklich Widerstand leisten möchte?

Als Erstes sollte man nicht nur gegen etwas sein, sondern auch Alternativen zu den heutigen Problemen bieten, denn “dagegen” sind viele. Um allerdings Alternativen zu bieten, sollte man sich Bilden um Programme und Lösungsansätze zu erarbeiten, leider hört es da bei vielen “Widerstandskämpfern” aller Seiten bereits auf. Wir können nur etwas bemängeln wenn wir auch wissen, wie es besser geht! Wenn man dann mit seinen Zielen und Forderungen an die Öffentlichkeit geht, sollte man den Weg, den man propagiert aber auch leben! Es bringt nichts Recht und Ordnung zu fordern, im selben Moment allerdings randalierend durch die Strassen zu ziehen.

Man sollte darauf achten, im Kleinen den wahren Weg zu leben, das heisst in der Familie und im Freundeskreis. Wie viele reden von Treue und betrügen wenig später ihren Partner? Wie viele reden von Zusammenhalt und hetzen und lästern in den eigenen Reihen? Uns muss bewusst werden, dass wir unseren Weg nicht aus Spass gehen, sondern das wir ernsthaft etwas verbessern wollen und müssen! Jeder Einzelne, der sich Aktivist nennt, sollte auch zu 100% Prozent hinter dem stehen was er öffentlich vertritt. Er muss begreifen, dass reden über Veränderung nicht alles ist, wir müssen den besseren Weg vorleben. Wir müssen arbeitssam, freundlich, zuverlässig und vernünftig sein, denn Heuchler haben wir noch zur genüge an der Macht! Unser Weg darf nicht nur am Wochenende auf der Demo oder abends am Stammtisch gelebt werden, er sollte das normale Leben sein.

Widerstand heisst also nicht nur demonstrieren, schreien und aufbegehren, sondern auch das Vorleben einer Idee, egal ob man dafür Spott, Hohn oder Repressionen in kauf nehmen muss! Jedem sollte bewusst werden, dass es immer bei einem selber anfängt, dass man erst selbst eine Alternative vorleben muss, bevor man nach Veränderung der Masse schreit. Was bringen uns 100 000 Menschen auf der Strasse, wenn der Hauptteil gar nicht bereit ist unseren Weg zu gehen? Das Resultat wäre das totale Chaos, wenn sich das Volk an uns wendet und hofft durch unseren Weg eine bessere Zukunft zu bekommen. Denn wir fordern Veränderung nicht die anderen, also fangt auch endlich damit an!

[ Quelle: http://www.ag-schwaben.net/?p=1633 ]

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